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Zughund

Einspannungsarten

Einspänner

Berner Sennenhund liegt vor einem alten, mit Sonnenblumen geschmückten Wagen
junger Berner Sennenhund liegt eingespannt zwischen den Landen eines kleinen Wagens

Beim Einspänner steht der Hund zwischen zwei Landen. Er zieht über die Zugleinen an der Waage, die Landen sind links und rechts mit Befestigungsriemen am Geschirr festgemacht. Gelenkt wird, indem der Hund die Lande mit der Schulter wegdrückt.

Achten Sie darauf, dass die Landen lang genug sind und auch bei vollem Zug noch vor die Brust Ihres Hundes reichen. Sonst kann er sich beim Lenken verletzen.

Zweispänner

zwei geschmückte Berner Sennenhunde am Wagen an einem Umzug, daneben eine Frau in Tracht

Beim Zweispänner laufen die Hunde links und rechts der Lande. Sie ziehen über die Zugleinen an einer Doppelwaage, die ihre Kraft ausgleicht. Weil jeder Hund vorne nur auf einer Seite an der Lande befestigt ist, muss das Geschirr besonders gut sitzen, damit es sich nicht verzieht.

Die Hunde lenken, indem sie an der Lande drücken und ziehen. Auch hier muss die Lande lang genug sein, damit sich die Hunde die Spitze nicht in die Brust drücken.

Pulka und Sacco

Grosser Schweizer Sennenhund im Zugbügel vor einem roten Wagen

Bei der Pulkaanspannung steht der Hund im Zugbügel, und das Geschirr wird direkt daran angehängt. Durch diese enge Verbindung ist der Hund in seiner Bewegung recht stark eingeschränkt, dafür aber auch gut gesichert. Die Steuerung ist sehr direkt und für den Hund einfach zu lernen.

Zugstrang und Schlitten

Platzhalter

Platz für eigenes Foto: Schlittenhundegespann im Schnee

So werden Schlittenhunde eingespannt. Die Hunde hängen in verschiedenen Formationen an einem zentralen Strang. Sie bringen den Schlitten in Fahrt, lenken muss aber die Person auf dem Schlitten.

Ein Gespann, das sogenannte Team, kann aus zwei bis über zwölf Hunden bestehen. Heute laufen die Hunde meist paarweise nebeneinander an einer zentralen Zugleine. Dabei ziehen sie immer etwas schräg zur Laufrichtung. Deshalb werden ihre Plätze regelmässig getauscht, damit die Belastung gleichmässig verteilt wird. Sonst kann das Fell unter dem Geschirr einseitig abgerieben werden, bis hin zu wunden Stellen.

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